Warum steigen oder fallen Aktienkurse


Geld Verdienen Mit Juice Plus. September By Redaktion.

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Es gibt auch eine Momentum-getriebene Strategie, wobei man davon ausgeht, dass stark steigende Werte weiter steigen. Jedoch hat jeder Trend mal ein Ende, auch ein Aufwärtstrend. Wenn man eine Aktie auf dem Tiefststand erwischt, dann macht man natürlich das bessere Geschäft. Wer kriegt das schon hin? Man kann auch warten, bis eine fallende Aktie wieder zu steigen beginnt und dann einsteigen. Natürlich kann man auch dabei auf die Schnauze fallen, wenn es nur eine kurze Zwischenerholung war und es geht weiter bergab.

Ausschlaggebend sollte eigentlich nicht sein, ob eine Aktie gerade steigt oder fällt. Die Frage ist eher: Wie ist Deine Meinung zu der Aktie? Glaubst Du, dass sie nach Deinem Kauf steigen wird? Glaubst Du, dass sie jetzt gerade billig ist? Die Verbilligung kann durch fallende Kurse oder steigende Gewinne des Unternehmens geschehen, d. Die Aktie kann aber trotz niedrigerem Kurses teurer geworden sein, wenn parallel dazu das Unternehmen weniger Gewinn macht.

Anleger neigen zur Irrationalität. So hatte ich heute ein Gespräch mit jemandem, der eine Aktie im Depot hat, die deutlich Verlust gemacht hat. Nun war vor einigen Wochen eine der Überlegungen, sich ein Discountzertifikat auf die Aktie zu kaufen eine sehr konservative Nachkaufstrategie. Der Kauf fand nicht statt.

Der Anleger begründete mir dies damit, dass er glaube, die Aktie würde weiter fallen. Allerdings hatte der Anleger die Aktie im Depot nicht verkauft, obwohl er an fallende Kurse und damit weitere Buchverluste glaubte. Ich will damit sagen, dass Du Dir vor dem Kauf ein paar persönliche Ziele und Limits setzen solltest.

Du kaufst die Aktie: Bis zu welchem Verlust bist Du bereit, drin zu bleiben? Ich kenne Leute, die hunderttausende verloren haben, als die New Economy den Bach runter ging. Wie weit willst Du die Gewinne laufen lassen? Wann verkaufst Du bzw. Warum kauft man eine Aktie? Weil man an das Unternehmen und an steigende Kurse glaubt. Man glaubt, dass die Aktie einen angemessenen Preis hat. Nun fällt aber die Aktie wider Erwarten. Glaubt man noch immer daran, dass man die richtige Entscheidung beim Kauf gefällt hat?

Dann sollte man über fallende Kurse froh sein und nachkaufen, da man ja glaubt, dass der Wert wieder steigt. Was machst Du dann? Die Entscheidungen, die Du dabei fällst, unterscheiden sich nicht von denen, die Du bei einem Aktienkauf fällst, Du erwirbst ja auch ein Stück eines Unternehmens. Kommt auf Deine Risikobereitschaft an. Es kommt sehr auf den Wert drauf an. Eine gute solide Firma würde ich auch kaufen, wenn sie oben steht und laaange liegen lassen.

Es bleibt immer zu berücksichtigen, warum fällt der Markt? Oder fällt nur die Aktie? Was ist es für eine Firma? Wie war die bisherige Entwicklung? Bist Du Dir unsicher, bist Du bei Aktienfonds auch gut aufgehoben. Man schaut freudig in die Zukunft. Über mehrere Quartale hinweg kann man also die beiden Faktoren Geld und Einstellung beobachten. Sie sind der Grund für allgemein steigende oder fallende Kurse.

Wenn kein Geld da ist, wird nicht gekauft. Wenn die Einstellung negativ ist, dann wird verkauft. Am Tag 15 denkt er sich, dass er es jetzt macht. Ob er an Tag 5, 10 oder 15 einsteigt, ist ihm egal gewesen. Er hatte sich nur ein wenig Bedenkzeit gelassen.

Dass er an Tag 15 einsteigt, liegt nicht an irgendeiner Nachricht oder neuartigen Situation. Die Medien finden dann schnell Gründe. Es sei der exportfördernde Euro oder das gelöste Griechenland-Drama. Gründe findet man immer. Doch nicht immer sind diese ausschlaggebend. Natürlich kann es auch passieren, dass eine Nachricht umgeht, dass Unternehmen XY pleite geht und weil dann alle Anleger als Schwarm gleichzeitig reagieren, bricht der Kurs ein. Es ist jedoch seltener der Fall, dass News die Kurse bewegen.

Das liegt einerseits an den nervösen Anlegern. Nicht auf Grund von Gründen, sondern nur weil sie wegen fehlender RuhePositionen kurz halten. Es ist ein ständiges Hin und Her. Millionen Anleger kaufen und verkaufen im Tagestakt. Das schiebt die Kurse natürlich hin und her. Auch setzen die Anleger Bestellungen oder Verkaufsgrenzen. Es kann passieren, dass ein fallender Kurs einer Aktie Millionen Verkaufsgrenzen auslöst.

Das hat keinen Grund. Es ist eben nur eine Absicherung. Fällt der Ölpreis dann in diesen Bereich, wird automatisiert wahnsinnig viel verkauft und der Preis fällt weiter.

Nicht wegen irgendwelcher Gründe, nur wegen der technischen Stopps, welche die Anleger gesetzt hatten. Kursbewegungen sollte man also nicht zu viel Bedeutung beimessen. Es basiert alles auf Angebot und Nachfrage und ob die Leute Geld investieren und optimistisch sind h ö here Preise zu bezahlen oder ob verkauft wird und Verluste hingenommen werden.

Kurse steigen und fallen. Sie orientieren sich grob an der realen Wirtschaft, aber sind nie an einem Tag oder in einem Jahr mit der realen Wirtschaft vergleichbar.

Die meisten Kursschwankungen sind tats ä chlich irrational. Jonas Höfgen — kommt mich auf meinem neuen Blog besuchen!!!





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