EZB-Referenzzins Ester ersetzt Eonia

Skandale rund um Libor und Euribor haben den Ruf der Referenzzinssätze schwer beschädigt. Ihnen droht das Aus. Mit dieser Themenseite halten wir Sie über die Umstellung auf dem Laufenden. Ihnen droht das Aus. Mit dieser Themenseite halten wir Sie über die Umstellung auf dem Laufenden.

Wer zunächst als Angestellter in der Privatwirtschaft tätig ist und dann in ein Beamtenverhältnis wechselt, erwirbt Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie Pensionsansprüche.

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Im Jahr war bekannt geworden, dass diverse Großbanken bzw. deren Händler den Referenzzinssatz Libor sowie weitere Zinssätze manipuliert haben, um diese in eine gewünschte Richtung zu lenken und somit Handelsgewinne zu generieren.

Geschäftsbanken dient er unter anderem als Basis für die Festlegung von Zinsen für Kredite, Sparkonten und Hypotheken. Zudem ist der Libor ein wichtiger Basiswert für Finanzprodukte, deren Wert sich an diesem Referenzzinssatz orientiert.

Auslöser für den Vertrauensverlust gegenüber dem Index war die Aufdeckung von Manipulationen. Der Libor ist ein Zinssatz-Indikator, der nicht auf Markttransaktionen und Preisen, sondern auf Einschätzungen beruht.

Sogenannte Panel-Banken schätzen, zu welchen Raten sie sich jeweils von anderen Instituten unbesichert Geld borgen könnten.

Im besten Fall liegen diesen Einschätzungen tatsächliche Transaktionen zugrunde. In der Realität jedoch lag kurz vor Aufdeckung des Libor-Skandals immer häufiger der schlechteste Fall vor: Einige Banken sprachen sich über ihre Schätzungen ab und manipulierten den Zinssatz so, wie sie es gerade brauchten. Nachdem diese Praxis aufflog und die beteiligten Banken hohe Strafen zahlen mussten, sollten Reformen der Arbeitsprozesse und eine strengere Überwachung durch Aufsichtsbehörden dafür sorgen, Manipulationen zu verhindern.

Doch das Problem an sich blieb und besteht bis heute: Weder die Banken, die ihre Einschätzungen abgeben, noch die Banken, die den Libor als Referenzzinssatz nutzen, sind zufrieden mit der Situation. Realer Markt statt wilder Schätzung. Der Zinssatz solle durch vertrauenswürdigere Benchmarks ersetzt werden. Wir wünschen Ihnen eine gehaltvolle Lektüre.

Sie haben jetzt unbeschränkten Zugang zur digitalen NZZ. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen. Die Tage des Libor als weitverbreiteter Referenzzinssatz sind gezählt. Die Machenschaften während der Finanzkrise hatten die Finanzwelt erschüttert und zu hohen Strafen für Banken und Broker sowie zu Gefängnisstrafen geführt.

Der Libor ist dabei nicht irgendein Zinssatz, sondern der wichtigste Index für kurzfristige Zinsen der Welt. Geschäftsbanken dient er weiterhin unter anderem als Basis für die Festlegung von Zinsen für Kredite, Sparkonten und Hypotheken. Der Zinssatz soll durch vertrauenswürdigere Benchmarks ersetzt werden. Der Libor ist manipulationsanfällig, weil er ein Zinssatz-Indikator ist, der nicht auf Markttransaktionen und Preisen, sondern auf Einschätzungen beruht. Dabei geben die sogenannten Panel-Banken an, zu welchen Raten sie sich jeweils von anderen Instituten unbesichert Geld borgen können.

Im besten Fall liegen den Einschätzungen tatsächliche Transaktionen zugrunde. In den Reformen nach dem Skandal versuchten die Behörden, dies verstärkt zu erreichen.

Laut Bailey besteht aber das Problem darin, dass der relevante Markt — der Interbanken-Markt — nicht mehr genügend aktiv sei. In die Libor-Sätze fliessen weiterhin zum Teil reine Einschätzungen ein.

Aber immer mehr Banken sind unzufrieden damit, Einschätzungen abzugeben, und sind auf dem Absprung. Zwar könnten die Finanzinstitute dazu gezwungen werden, Eingaben für den Libor zu machen, damit es nicht zu einem abrupten Ende komme, sagte Bailey. Dies sei aber nicht der richtige Weg. Dass immer noch am Libor festgehalten wird, ist vor allem eine Frage der Konvention.

Die Zentralbanken und Aufsichtsbehörden bringen bereits alternative Referenzzinssätze in Stellung: Diese Zinssätze beruhen auf Markttransaktionen. Als Zeitraum schweben Bailey vier bis fünf Jahre vor.

Dadurch würden die Kosten des Übergangs gedämpft werden.





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