Wie lässt sich Ölfarbe am besten überstreichen?

Leicht ist die Arbeit, wenn er nur die Ölfarbe aus der Tube auf die Leinwand drücken muß, wie bei seinem Gemälde

Seine künstlerische Produktion beinhaltet die Zerstörung und das darauf folgende penible Zusammenfügen der Währung zu komplexen visuellen Systemen, die fantastische Szenen darstellen, in denen George Washington ein häufig gesehener Gast ist.

Inhaltsverzeichnis

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Bei älteren Ölbildern treten häufig Alterssprünge auf, die sich netzartig über das Bild ausdehnen. Mit der Zeit gilbt ein Ölgemälde je nach den verwendeten Ölen und Harzen. Ohne Sonneneinstrahlung, etwa bei Lagerung, verstärkt sich dieser Prozess und kann im Gegenzug durch erneute Lichteinwirkung teilweise wieder rückgängig gemacht werden.

Das Ölgemälde kann nach vollständiger Trocknung und Aushärtung aller Farbschichten oft erst nach über einem Jahr mit einem die Oberfläche schützenden Firnis überzogen werden. Diese Form der Malerei ist bereits seit dem Jahrhundert bekannt und wurde später vor allem von Jan van Eyck weiterentwickelt, auch aus dem Bedürfnis heraus, die Grenzen der eher linear betonten Technik der Temperamalerei zu überwinden. Die entscheidende Vervollkommnung dieser neuen Technik und wesentliche Impulse zu deren Verbreitung werden vor allem Jan van Eyck zugeschrieben.

Antonello da Messina brachte sie nach Italien , wo sie sich zunächst wesentlich langsamer als in Nordeuropa verbreitete.

Noch während des Jahrhunderts war es dort üblich, die Technik mit Temperafarben zu kombinieren, aber auch andere Maler wie beispielsweise Rubens verwendeten parallel Temperafarben.

Spuren von Ölgemälden wurden auch im Bamiyan-Tal in Afghanistan gefunden. Die ältesten dieser Gemälde stammen aus dem 7. Die im Mittelalter übliche, vor allem von Jan van Eyck entwickelte und bis Tizian gebräuchliche Maltechnik der Trennung von Form und Farbe ermöglichte die Bildgestaltung auch in Werkstätten als überschaubaren handwerklichen Prozess. Dies geschah mit Ei temperafarbe , zum Beispiel Siena , Ultramarin oder Schwarz, je nach gewünschtem Effekt — heute nimmt man oft Japantusche dazu.

Als nächster Arbeitsschritt erfolgt ein erster dünner, durchscheinender Überzug, die Lasur , aus magerer Harzölfarbe zur Entwicklung eines sogenannten Mitteltones und Gesamttones. Der Gesamtton bestimmt den späteren Bildcharakter, ob kalt oder warm, gedämpft oder dunkel etc.

Der Mittelton, der zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Ton des Bildes liegt es handelt sich oft um eine Erdfarbe, bei Dürer z. Zunächst wird mit Leinöl oder Dammar ein Firnis aufgetragen der sogenannte Zwischenfirnis , der in vier bis fünf Tagen durchtrocknet. Danach werden die einzelnen Formpartien mit der gewünschten Farbe lasiert Lokalfarbe.

Die Lokalfarben können durch mehrfachen lasierenden Auftrag von Schichten, die jedes Mal trocknen müssen, vertieft werden. Maltechnisch gesehen ist die Farbgebung der einfachere Malvorgang. Grundsätzlich gilt, dass die Farbgebung umso leichter und müheloser gelingt, je kräftiger und vollkommener die Untermalung ist. Da alle Malschichten jeweils durchtrocknen müssen, kann die Entstehung eines Bildes in der hier beschriebenen Technik sehr lange, Monate bis Jahre, dauern.

Die Ton-in-Ton-Malerei ist eine Art abgekürztes Verfahren, wobei die Trennung von Form und Farbe weitgehend aufgehoben ist und nur noch rudimentär zur Korrektur verwendet wird. Die Technik wurde etwa im Vor allem Tizian war entscheidend an der Entwicklung dieser Technik beteiligt.

Die Zeichnung wird locker mit dunkler Erdfarbe oder farbigem Grau aufgetragen und trocknen gelassen. Es folgt ein farbiger Zwischenfirnis im Grundton. Korrekturschichten, die auch Farbe enthalten, können aufgetragen werden, bis der Künstler mit dem Ergebnis zufrieden ist. Ölfarben verlangen viel Erfahrung des Künstlers, und die Ölmalerei gilt als Königsdisziplin in der Malerei. Die Verarbeitung ist aufwändig, und eine Vorplanung des Kunstwerkes ist nötig — Ölgemälde benötigen aufgrund der Trocknungspausen entsprechend lange in ihrer Fertigstellung.

Ölfarben eignen sich nur bedingt für Mischtechniken, da sie mit nur wenigen anderen Farbmitteln vor allem solchen auf Wasserbasis gemischt werden können. Hohe Anforderungen werden auch an den Malgrund gestellt — auch hier ist wieder das Öl der entscheidende Faktor. In den meisten Fällen kommen Leinwand oder Holz zum Einsatz. Ölfarbe haftet gut auf diesen Untergründen, ist jedoch sehr empfindlich gegen mechanische Verformungen und blättert leicht ab.

Zum Schutz der Ölfarbenschicht bei Gemälden wird noch ein Schlussfirnis aufgebracht. Die gebräuchlichsten Firnisse sind die Weichharze Dammar und Mastix , die jedoch auf Grund ihres Vergilbungsprozesses heutzutage durch Kunstharze ersetzt werden.

Farbpigmente werden dem Öl zugemischt, um den gewünschten Farbton zu erhalten. Die Härtung basiert auf einer chemischen Reaktion des Luftsauerstoffes mit den Doppelbindungen der ungesättigten Fettsäuren und einer Umesterung der Bindungen zwischen Fettsäuren und Glycerol , was zu einer Quervernetzung der Moleküle führt; im Falle des Leinöls entsteht Linoxin.

Bei der Oxidation entstehen Hydroperoxide , die radikalisch zerfallen und mit anderen Ölsäuremolekülen reagieren. Kobaltnaphthenat fördern die radikalische Vernetzung. Gelegentlich werden auch synthetische Lösungsmittel hinzugesetzt 1,4—Polybutadienöle.

Die Verfestigung der Farbe geschieht nur bei einer Verwendung von Lösungsmittel auch teilweise durch Trocknung. Je nach verwendetem Pflanzenöl neigen Ölfarben zur Vergilbung. Ölfarben mit Beimischung von Harzen werden als Lackfirnis bezeichnet. Werden neben Harzen auch Pigmente hinzugefügt, so erhält man einen Öllack bzw.

Der Lösemittelanteil kann bis zu 60 Prozent betragen, jedoch werden inzwischen auch mit Wasser emulgierte Lacke hergestellt. Als Harze wurden traditionell natürliche Kopale , Kolophonium oder Schellack verwendet, heute auch synthetische Harze wie Alkyd- und Phenolharz. Durch die Zugabe von Harzen erhöht sich die Oberflächenhärte der Beschichtung, während Trocknungszeit, Geschmeidigkeit und Witterungsbeständigkeit in der Regel abnehmen.

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