Die Börse - Entstehungsgeschichte und Bedeutung


Sie berücksichtigt sowohl den Substanz- als auch den Ertragswert eines Unternehmens.

Kostenlose Börsen-Software mit Kurs-Service


Damit wurden feste Regeln für den Handel notwendig, ebenso ein Handelsgebäude. Hier war die belgische Stadt Brügge Vorreiter: Damit war auch der Begriff für diesen Handelsplatz geboren: Bereits in dieser frühen Phase gab es Spekulanten, Arbitrageure und Broker. Ebenfalls in diese Zeit fallen die ersten Handelsvorschriften und Börsengesetze.

Weitere Städte wie London bis , Sevilla bis und Amsterdam bis folgten dem Beispiel Antwerpens und errichteten Börsengebäude in den angeführten Jahren, womit sich der bis ins späte Jahrhundert dominierende Präsenzhandel endgültig durchsetzte. Der Begriff Präsenzhandel leitet sich davon ab, dass die Marktteilnehmer physisch anwesend sind, um ihre Geschäfte durchzuführen.

Für die, die schon länger an der Börse handeln, ist die Antwort auf diese Frage klar: Die Börse ist eine Geldquelle. Und welche Rolle spielt die Börse im Wirtschaftsleben? Darüber hinaus ermöglicht die Börse den Handel mit den relativ schwer zu übertragenden Unternehmensanteilen und Schuldverschreibungen. Für jeden Anhänger des westlich-kapitalistischen Wirtschaftssystems ist die Börse aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Sogar jeder, der eigentlich nichts mit der Börse zu tun haben will, ist Teilnehmer: Jeder Besitzer eines Bankkontos ist indirekt Teilnehmer am Kapitalmarkt, ganz zu schweigen von Pensionskassen, ständischen Versorgungswerken für Ärzte, Ingenieure, Architekten oder Formen der Mitarbeiterbeteiligungen von Aktiengesellschaften.

Man entkommt dem Kapitalmarkt also kaum; deshalb sollte man ihn kennen und nicht als uninteressant abtun. Jahrhundert nicht möglich gewesen. Warum sich die Kurse von Wertpapieren bewegen, ist eine andere interessante Frage, auf die es keine endgültige, sondern nur eine oberflächliche Antwort gibt: Übersteigt das Angebot an einem bestimmten Wertpapier die Nachfrage der Investoren deutlich, werden die Kurse sinken; übersteigt die Nachfrage das Angebot, werden die Kurse steigen.

Dazu das Beispiel eines Biergartens: Der Wirt hat in Erwartung eines baldigen Ansturms an Gästen zehn Halbliterkrüge Bier gezapft und dann festgestellt, dass seine Zapfanlage defekt ist. Er hat also nur ein beschränktes Angebot. Statt der erwarteten zehn Gäste kommen nun aber zwanzig Durstige, und jeder will einen Krug haben.

Da nur zehn zur Verfügung stehen, kann der Wirt die Preise so weit anheben, dass er noch immer zehn Kaufwillige hat. Kommen hingegen nur fünf Gäste, die eine Apfelschorle trinken wollen, läuft der Wirt Gefahr, seine zehn bereits ausgeschenkten Krüge leeren zu müssen; deshalb wird er versuchen, den fünf Gästen mittels eines Preisnachlasses sein Bier schmackhaft zu machen.

Im zweiten Fall ist es genau umgekehrt: Die Käufer können aufgrund des Überangebotes bestimmen, zu welchem Preis sie kaufen, und somit diesen drücken. Die Zeitspanne übersteigt bei weitem den Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte von etwa 90 Tagen.

Das Tempo der Kurssteigerungen hat zusehends angezogen. Binnen lediglich zwei Wochen gelang es dem Leitindex Dow Jones zuletzt, eine Spanne von Punkten zu überwinden, um in dieser Woche erstmals einen Handelstag oberhalb der Zwischen dem ersten Sprung über die Danach dauerte es bis zum nächsten er-Schritt zunächst sechs Wochen und daraufhin nur noch fünf Wochen.

Ein Knick nach unten kann da nur eine Frage der Zeit sein. Home Finanzen Geldanlage Aktien kaufen: Inflation als Risiko für die Börse. Geldanlage manager magazin RSS - Geldanlage. Christoph Rottwilm E-Mail Twitter.

Aktienhändler in New York:





Links:
Euro gegen aud rechner | Amex Aktienkurs | Kreditkarte mit Kaufpreis festlegen | Uns. Commodities-Futures-Handelskommission | Ftse 100 historisches Diagramm 20 Jahre | Australischer Dollar zu Pfund-Wechselkurs heute | Anzahl der Tage auf Lager |