Es gibt keinen risikolosen Zins mehr, sondern nur noch zinsloses Risiko


Days Since Max Draw Down. Die Frage ist aber, wie hoch die Risiken sind!

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Ausgangspunkt ist immer der gültige Tagesgeldsatz und die zehnjährige Staatsanleihe. In Europa habe ich hier die liquideste und bezüglich der Bonität wohl sicherste zehnjährige deutsche Bundesanleihe herangezogen.

Nun können Skeptiker einwenden, dass zehnjährige Staatsanleihen von Staaten wie Japan mit einer Verschuldung von über Prozent des Bruttoinlandsproduktes doch wohl nicht als sicher angesehen werden können.

Doch ausgehend von der These, dass Staaten, die sich in ihrer eigene Währung verschulden, mit Hilfe der Notenpresse ihre Schulden immer bedienen können, ist diese Diskussion nur theoretisch. Wie viel das Geld in zehn Jahren noch wert ist, steht auf einem anderen Blatt. Finanzmathematisch ist dies der risikolose Zins. Mit diesem risikolosen Zins als Fixpunkt sind Aktien als Beispiel eben spotbillig. Nur auf diesem Bewertungsmissverhältnis beruht meine Prognose, nicht auf Zukunftsphantasien.

Doch linear verläuft die Börse nicht. Aktien steigen in Schüben. Das Zwangsläufige bahnt sich irgendwann seinen Weg und die Herde kommt hinterhergelaufen. Derzeit befinden wir uns meiner Ansicht nach in der Entscheidungsschlacht zwischen denen, die rein auf Basis von Konjunktur und Gewinnschätzungen ihre Prognosen stellen, losgelöst von Anlagealternativen und denen, die wie ich denken. Wer meine These vertritt, kann die Konjunktur auch nicht gänzlich ausblenden.

Solange diese aber nicht auf Rezession und damit Gewinneinbrüche und massive Dividendenkürzungen zusteuert, bleibt die Frage nach der Alternative. Und mit dem Blick auf den risikolosen Zins gibt es dann eben keine wirkliche mehr. Oder wie ein Banker mal zu mir sagte: Es gibt keinen risikolosen Zins mehr, sondern nur noch zinsloses Risiko. Die Stimmung an den internationalen Börsen steigt immer mehr.

Besonders die Tatsache, dass beide Die Erholungsrally im Dax dürfte am Donnerstag zunächst ins Stocken geraten: Das neue Börsenjahr ist gerade einmal 5 Handelstage alt. Ein richtiger Trend lässt sich da sicherlich noch nicht erkennen. Die Sorgenkinder von Die Erholung im Dax geht am Mittwoch weiter: Aktuell wirken am Markt vor allem noch die Üblicherweise werden hierbei Jahresrenditen und Jahresvolatilitäten verwendet.

Solange der Sharpe-Quotient positiv ist, gilt: Je höher der Wert des Sharpe-Quotienten, desto besser war die Wertentwicklung der untersuchten Geldanlage in Bezug auf das eingegangene Risiko. Ist der Sharpe-Quotient negativ, so war die Wertentwicklung schlechter als die einer risikolosen Anlage.

Der Vergleich von Sharpe-Quotienten zeigt über das Vorzeichen an, ob eine Unter- oder Überperformance erzielt wurde, und ermöglicht für positive Werte eine ordinale Skalierung: Je höher der Wert, desto besser war die Performance. Wie hoch das eingegangene Risiko war, ist aus dieser Kennzahl dagegen nicht ablesbar. Dieser muss zum Beobachtungszeitraum der Geldanlage passen. Das Heranziehen eines aktuellen erst zukünftig wirksamen Zinssatzes ist nicht zulässig.

Sharpe-Quotienten im negativen Bereich sind nicht aussagekräftig, da dann ein höheres Risiko zu einem besseren weniger negativen Sharpe-Quotienten führt siehe Beispiel oben. Weiterhin trifft der Sharpe-Quotient keine Aussage über die Zusammensetzung des Risikos in systematisches und unsystematisches Risiko wie etwa der Treynor-Quotient , obwohl das unsystematische Risiko des Gesamtportfolios eines Anlegers gegebenenfalls durch weitere unabhängige Anlagen reduziert werden kann.





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