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Eine Kurzreise von nur einer Woche, die eigentlich nur den Tempeln gewidmet war, von denen es auf Sizilien mehr als in Griechenland gibt und viele davon in phantastischen Zustand, lenkte den Blick sofort auf die Realitäten von heute. Die Zahl der Arbeitnehmer, die neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zusätzlich in einem legalen Minijob tätig waren, stieg von etwa 1,35 Millionen im Juni auf knapp 2,6 Millionen im Mai Merken Gabriel und Co. Es soll schon vorläufig in Kraft treten, noch bevor alle Parlamente der EU zugestimmt haben.

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Posted by Library Mistress at 9: She discovers this gift to her horror, for her mother—her cheerful, good-with-crafts, can-do mother—tastes of despair and desperation.

Suddenly, and for the rest of her life, food becomes a peril and a threat to Rose". Von Bender besitze ich bereits den schrägen, empfehlenswerten Geschichtenband " The Girl in the Flammable Skirt ", wo es in einem Text darum geht, dass "A grief-stricken librarian decides to have sex with every man who enters her library". Ehe ich ein Buch aus meiner Bibliothek leihe, kaufe ich lieber ein neues.

Sogar mir selbst, dem ich auch nicht gern ein Buch aus meiner Bibliothek leihe. Ungelesen an Ort und Stelle, gibt es mir mehr als ein gelesenes, das nicht da ist". Rassismus und Medien Am Dienstag, dem Zwischen Kriminalisierung und politischer Korrektheit".

Mit welchen Armuts-Klischees operiert ein Journalismus des Mitgefühls? Können folkloristische oder exotische Erzählungen des Andersseins ungewollt Rassismus bedienen? Oder verhindert 'political correctness' wichtige Diskussionen über reale Probleme? Stets mitgedacht und mitdiskutiert wird auch die Nutzbarmachung ebendieser Stereotype zu unterschiedlichen politischen Zwecken".

Miss Zukas and the library murders. Avon Christian Wagenknecht Hrsg. Insel recently finished: Forever Posted by Library Mistress at 3: Images entstehen und verfestigen sich unter anderem durch Massenmedien, zu denen in diesem Zusammenhang auch die belletristische Literatur zu zählen ist.

In diesem Buch wird deswegen untersucht, welches Bild von BibliothekarInnen die zeitgenössischen belletristischen Darstellungen aufzeigen und inwiefern dieses mit dem in der Gesellschaft vorherrschenden Bild des bibliothekarischen Berufsstandes übereinstimmt. Des Weiteren wird ein Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden gezogen, um festzustellen, ob BibliothekarInnen in beiden Ländern ein unterschiedliches Image anhaftet, und ob sich dieses in der Literatur widerspiegelt.

Leider kostet die Arbeit 49 Euro, und das übersteigt im Moment meinen Etat. Schade, dass die Arbeit anscheinend nicht bei einem fachspezifischen Online-Repositorium eingestellt wurde. Vielleicht kommt das ja noch! Posted by Library Mistress at 3: Ein Richter in Fulda verurteilt jugendliche Straftäter nicht mehr zu gemeinnütziger Arbeit - er lässt sie stattdessen Bücher lesen", berichtet Marc Widmann in der Süddeutschen vom März Posted by Library Mistress at 5: Vom Erzählen im literarischen Zwielicht", Dienstag, April , um Um Anmeldung unter office hartliebs.

April, um 19 Uhr. Seit kurzem verfügt auch das Burgenland über eine chronologisch gesammelte Literaturgeschichte.

Das Wissen über die Literatur in unserem Raum, das bislang nur punktuell vorhanden war, wurde vom burgenländischen P. Von mittelalterlichen Augenzeugen über die Reformation bis zu den vielfältigen Publikationsmöglichkeiten in den 70er- und 80er-Jahren des Jahrhunderts reicht die Palette der Beiträge. Dabei wird vor allem die kulturelle und sprachliche Vielfalt des Landes berücksichtigt. Beirat der Wirtschaftskammer zur sexuellen Orientierung Die Queer Business Women , Interessengemeinschaft lesbischer Führungskräfte, Unternehmerinnen, Expertinnen und Selbstständiger, und die ag-pro , Vereinigung schwuler und bisexueller Unternehmer, angestellter Führungskräfte und Freiberufler in Österreich, wurden in den neuen Beirat der Wirtschaftskammer Wien zum Themenfeld "sexuelle Orientierung" berufen: Zu diesem Zweck unterstützt der Beirat die Entwicklung von Serviceleistungen, wie auch die inhaltliche Konzeption von Veranstaltungen, über welche die WKW lesbisch-schwule UnternehmerInnen ansprechen will".

With a leap and a whoosh, he escapes the librarian's grasp, and the chase for the wily Gingerbread Man is on again! Verhörer Ich werde wohl wirklich alt: Das Gas in der Plakatkunst: Frieder Mellinghoff, Heino Stens München: Oldenbourg Verlag, Hoester, Paul: Verlag von Höster's Internation. Verlagsplakate um die Jahrhundertwende. Harenberg, Die bibliophilen Taschenbücher ; Anschläge: Langewiesche-Brandt, Biegel, Helmut: Das Plakat im Schaufenster: Jeder will vollkommen individuell behandelt werden.

Verständnisvolles Fragen, Hilfsbereitschaft und - notabene! Biegel schlägt auch einige Werbeslogans für die Schaufensterplakate vor: Das Buch, das Ihnen gehört, ist Ihnen weit wertvoller" S. Bücher bilden und bereichern das Allgemeinwissen" S. Es ist peinlich, in einer Gesellschaft zu sein, wenn gerade über neue Bücher gesprochen wird. Die wirtschaftlichen Beziehungen zu Saudi-Arabien sind überschaubar. Es liegt für Kanada beim Handelsvolumen an Stelle - noch hinter Ländern wie Taiwan oder der Schweiz.

Gerade mal 0,2 Prozent machen kanadische Ausfuhren nach Saudi-Arabien aus. Es gibt die Befürchtung, dass die Saudis diesen Vertrag canceln könnten. Aber dafür gibt es noch keine konkreten Anzeichen. Der kanadische Deal ist dagegen verschwindend klein. Die Streithähne sollten doch selber sehen, wie sie zurechtkommen, so Sprecherin Heather Nauert: Indem sich Washington enthält, stellt es sich automatisch auf die Seite der Saudis, meint er.

Trump ist nach dem G7-Gipfel unglücklich zurückgeflogen. Und diese Regierung interessiert sich bislang nicht allzu sehr für Menschenrechte. Die kalte Schulter aus Washington nimmt Trudeau cool: Jedes Land müsse eben seine eigenen Entscheidungen treffen, wenn es um Diplomatie geht. Kanadas Staatschef Trudeau nimmt es demonstrativ gelassen: Damit schneidet sich das Königreich mehr ins eigene Fleisch, als es Kanada weh tut, meint Nahostexperte Cook: Dirk Nowitzki Standing Ovations, sogar vom Gegner.

Leichtathletik-WM "Als Europäer denkt man sich: Warum muss das in Katar sein? Beginn des Spartakusaufstandes "Der Schnee färbte sich blutrot". Geht es der Menschheit nicht in Wahrheit viel besser als vor, sagen wir, einem halben Jahrhundert - jenen Jahren also, die Sie jetzt als die goldenen Zeiten vor Ausbruch des Neoliberalismus verklären? Sie haben recht, was die Löhne betrifft.

Aber viele Menschen verfügen heute auch über Immobilien, Kapitalerträge, Erbschaften und andere Einkommensarten. Natürlich geht es den Menschen heute besser als in der Steinzeit. Und besser als im Nehmen Sie den Mindestlohn: Dann entkoppelten sich beide Dinge voneinander.

Der Wunsch nach Veränderung, der viele Menschen bewegt, müsste einem selbsternannten Anarchisten wie Ihnen doch eigentlich gefallen. Gilt das auch dann noch, wenn davon Populisten wie Trump profitieren? Der Wunsch nach Veränderung ist verständlich. Man hat das Gefühl, dass beinahe alle althergebrachten Institutionen ihr Ansehen verspielt haben - die Regierung, das Parlament, die Parteien, die Unternehmen, die Medien, sogar die Kirchen.

Ich kann es Ihnen nicht sagen. Ich kann mich noch erinnern, dass ich als Kind Hitler-Reden im Radio gehört habe. Ich verstand die Sprache nicht, wohl aber die Botschaft.

Wenn ich mir heute die Umfrageergebnisse anschaue - auch etwa in Deutschland oder Österreich - muss ich sagen: Auch die Medien stehen heute von rechts wie links unter Beschuss, weil sie angeblich dem "System" dienen und abweichende Meinungen gar nicht mehr zu Wort kommen - Sie selbst gehören zu den Kritikern. Wenn wir so schrecklich sind, wie allgemein behauptet wird, warum sitzen wir dann hier und reden mit Ihnen? Ich habe nicht gesagt, dass Sie schrecklich sind.

Es laufen viele Dinge falsch, etwa die Art und Weise, wie die Medien die Nachrichten, die sie bringen, auswählen. Weil sie gemessen an den anderen zur Verfügung stehen Quellen so schlecht dann doch nicht sind? Ich ärgere mich über vieles, was dort geschrieben steht, aber es gibt zunächst einmal keinen besseren Ausgangspunkt. Es kommt darauf an, wie man die Medien kritisiert. Ich kritisiere die Medien zum Beispiel dafür, dass sie Verträge zum Schutz von Konzerninteressen als Freihandelsabkommen bezeichnen.

Es reicht aber nicht zu sagen: Tatsache ist, dass Rechte und Linke oft dasselbe skandieren. Diese Menschen hassen Clinton. Das Problem ist nur: Nehmen Sie die beiden Fragen, die für unser aller Überleben entscheidend sind: Beim Thema Klima marschiert Trump mit seinem Zurück zu fossilen Energieträgern vollständig in die falsche Richtung, obwohl wir nicht mehr viel Zeit zur Umkehr haben.

Und was die Atomwaffen angeht: Ja, weil die Medien statt über Inhalte lieber über Trumps Streitereien mit einer Schönheitskönigin berichten. Es geht darum, Autoritäten zu hinterfragen und herauszufordern. Für jede Institution muss es eine Rechtfertigung geben. Zeichnen sich Revolutionen nicht dadurch aus, dass sich die Menschen Möglichkeiten nehmen?

Das tun sie, wenn sie organisiert und aktiv sind - aber das sind sie nicht mehr: Die Politik hat die Gesellschaft atomisiert. So hält man sie fern von jedem Austausch, der zu mehr Verständnis von politischen Fragen führt. Dafür wurde die Public-Relations-Industrie erfunden. Sie soll dafür sorgen, dass die Menschen ihre Aufmerksamkeit auf die oberflächlichen Dinge des Lebens richten.

Sie sollen lieber Dinge konsumieren, als sich für Dinge engagieren. Die Öffentlichkeit ist ein Problem, sie ist dumm und ignorant und zu ihrem eigenen Besten muss man sie zur Seite schieben und die verantwortungsbewussten Menschen die Entscheidungen treffen lassen.

Diese Gesellschaften haben so viel Freiheit gewonnen im Jahrhundert zuvor, dass es schwierig wurde, die Menschen mit Gewalt zu kontrollieren. Auch die Intellektuellen sind eine Gruppe, der die Menschen nicht mehr trauen. Oft werden ja nicht einmal mehr Fakten als Fakten anerkannt. Bei manchen Menschen ist das tatsächlich so. Um die Gründe zu verstehen, muss man sich ein paar Dinge über die Vereinigten Staaten klarmachen. Wenn man eine Wissenschaft studieren wollte, musste man nach Europa gehen.

Nehmen Sie den Klimawandel: Wenn rund 40 Prozent der Bevölkerung glauben, man müsse sich mit dem Problem nicht mehr befassen, weil ja Christus demnächst auf die Erde zurückkehren wird, dann wird es schwierig. Ich habe gerade einen Artikel über ein Paar im Mittleren Westen gelesen, das ein schönes Leben in einer christlichen Gemeinschaft führt, in der alle der gleichen Meinung sind.

Das Paar hat eine kleine Kapelle in seinem Garten - und urplötzlich ist es per Gesetz verpflichtet, in dieser Kapelle auch Schwule und Lesben heiraten zu lassen. Ich mache den Menschen keine Vorwürfe. Mir fehlt es da nicht an Mitgefühl. Jetzt rettet uns Merkel vor der Immigration aus Afrika.

Jetzt reiste die Bundeskanzlerin durch Afrika, als könnte sie mit beschränkten Mitteln und einer schwarzen Null im Haushalt die Lawine von dort noch aufhalten.

Dazu ein typischer Merkel-Spruch: Abkommen ähnlich dem, das wir jetzt mit der Türkei haben, müssen vor allen Dingen auch mit Ägypten erarbeitet werden, aber auch mit anderen afrikanischen Staaten. In Brüssel steigt bereits die Sorge wegen der von Merkel geweckten Erwartungen. Länder wie Ägypten könnten nun ebenfalls derartige Geldsummen erwarten, obwohl die Situation mit der in der Türkei nicht vergleichbar sei.

Während die Türkei etwa 2,7 Millionen Syrer beherberge, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land geflohen seien, werde Ägypten vor allem als Durchgangsland betrachtet. Dort leben zurzeit 1,2 Milliarden Menschen.

Die Geburtenziffern von Kindern pro Frau sind vor allem in den islamischen Ländern Afrikas enorm hoch, in Subsahara-Afrika, wo die meisten Afrikaner leben, derzeit dreimal höher als in Europa Abb. Was das bedeutet, zeigt eine einfache Rechnung zur Geburtenentwicklung über zwei Generationen: Nach den Voraussagen des UN Bevölkerungsprogramms wird die afrikanische Bevölkerung in nur 35 Jahren bereits auf 2,5 Milliarden angestiegen sein oder mehr als doppelt so viele wie heute Abb.

Exemplarisch ist die von dem UN-Bevölkerungsprogramm erwartete Bevölkerungsentwicklung Ägyptens von derzeit etwa 92 Mio. Menschen auf Mio. Im Alter bis zu 24 Jahren werden es 16 Mio. Menschen mehr werden, von denen die meisten in Ägypten keine Arbeit finden werden, da schon heute die Jugendarbeitslosigkeit enorm hoch ist.

In Subsahara-Afrika ist noch viel schlimmer. Es geht dann um Millionen Jahr für Jahr. Hier ist von der Politik vor allem Ehrlichkeit gefragt. Eine Lösung mit der schwarzen Null im Bundeshaushalt gibt es bestimmt nicht. Die Mittel, die hier nötig werden, wie auch in anderen EU-Ländern, bedingen dramatische Veränderungen in unserem Steuersystem, mit Sondersteuern und der Rücknahme aller Steuergeschenke für die Besserverdiener, die in den vergangenen Jahrzehnten gemacht wurden.

Merkels neuerliche Zusage, "mehrere Hundert" Migranten mit Bleiberecht pro Monat aus Griechenland und Italien aufzunehmen, ist bei den Dimensionen, um die es wirklich geht, schlicht irreführend. Geburtenziffer deutschstämmiger Mütter weiter im Rückzug und die Folgen. Nun melden die Medien die frohe Botschaft von der steigenden Geburtenrate, als hätten sich die Deutschen endlich entschlossen, mehr Kinder in die Welt zu setzen.

Unter Müttern mit deutscher Staatsangehörigkeit ist sie von auf lediglich von 1, Kindern pro Frau im gebärfähigen Alter auf 1, gestiegen, ein Anstieg um magerste 0,01 Punkte. Menschen beiden Geschlechts in den letzten Jahren, Abb. Unterstellt man bei den Frauen mit Migrationshintergrund dieselbe Geburtenziffer wie bei Ausländerinnen, so würde die Geburtenziffer für Frauen mit deutschem Hintergrund nur bei 1.

Auch eine solche Abschätzung zeigt, wie die Geburtenziffer für deutsche Frauen durch die Frauen mit Migrationshintergrund angehoben wird. Bei der Geburtenziffer von 1,34 würden aus Menschen mit deutschem Hintergrund in 2 Generationen nur noch 45, während es bei den Ausländern fast blieben. Demographisch spielen die Staatsangehörigkeit und der Migrationshintergrund der Mütter natürlich keine Rolle und sollte man sich über jede Geburt freuen.

Hinzu kommen die Integration erschwerende Bekleidungsvorschriften. Man stelle sich nur die Situation an den Schulen vor, in deren Klassen nur noch wenige Schüler mit deutschem Hintergrund sind. Wer soll sich da an wen anpassen? Wie soll unter solchen Umstände eine erfolgreiche Integration funktionieren? Die meisten dieser Daten dürften Merkel bekannt gewesen sein, als sie ihr "Wir schaffen das" herausposaunte. Da wird die einseitig steigende Geburtenziffer also eher zum Problem und nicht zu einer Entlastung werden.

Eine Kurzreise von nur einer Woche, die eigentlich nur den Tempeln gewidmet war, von denen es auf Sizilien mehr als in Griechenland gibt und viele davon in phantastischen Zustand, lenkte den Blick sofort auf die Realitäten von heute. Die Maffia heuert mit kleinen Geldgeschenken nicht wenige dieser Jugendlichen an, denn diese Organisation feiert in der prekären Situation fröhliche, wenn auch unauffällige Urstände.

Das gilt auch für die Korruption generell. Die Infrastruktur liegt unübersehbar am Boden. Die Bahn ist eingeleisig. Ebenso leidet darunter die Müllbeseitigung. Die Wirtschaft des Landes ist - vom Tourismus abgesehen - einfach nicht wettbewerbsfähig. Die heimische Zitrusproduktion, vor allem Orangen, ist auf den Märkten Europas von Spanien verdrängt worden.

Der sizilianische Weizen, einstmals die Kornkammer des antiken Roms, kann ebenfalls nicht mehr punkten, von einigen Hartweizensorten abgesehen.

Deutsche Ermahnungen zur Haushaltsdisziplin, wie sie immer wieder gegen Italien erhoben werden, gehen an den Realitäten dieses Landes, nicht nur in Sizilien, total vorbei. Da die oberen Schichten zugelegt haben, müssen die unteren in einer total stagnierenden Gesamtwirtschaft erheblich verloren haben. Der Targetsaldo ist auf minus Mrd. Euro gefallen, was die Abhängigkeit von Mitteln aus dem Eurosystem andeutet Abb.

Seine Partei hatte schon früher den Vorschlag von zwei Währungsräumen in Europa ins Gespräch gebracht: Eine Volksbefragung wäre ein Test, wie ein solches Modell in der italienischen Bevölkerung ankommen würde.

Italien ist längst zur Sollbruchstelle von EU und Euro geworden. Eine andere schwere Bruchstelle ist weiterhin Griechenland, dessen Wirtschaft unverändert unter dem Niveau von vor 16 Jahren dümpelt Abb.

Gerade wieder sind neue Gelder aus dem Eurorettungsfonds beschlossen worden, obwohl nun der IWF nicht mehr mitspielt. Gabriel hatte es mit CETA besonders eilig und setzte das Abkommen zunächst ziemlich brutal in seiner eigenen Partei durch.

Die Teufelsschüler einer neoliberalen Globalisierung können auf Druck der Konzerne nun mal nicht von ihrem Handwerk lassen. Es soll schon vorläufig in Kraft treten, noch bevor alle Parlamente der EU zugestimmt haben. Gegen diese Eile richtete sich mit mehr als Doch für einen solchen Ausstieg wird das Gericht, wie schon in früheren EU-relevanten Entscheidungen, nicht den Mut haben.

Längst hat es aufgegeben, die Bürger wirklich in ihren Rechten zu schützen, wenn sie auf dem europäischen Altar geopfert werden. Und so kann sich Gabriel nach dieser Entscheidung zum Sieger ausrufen und die Auflagen als weitgehend bedeutungslos erklären. Es kann nämlich später durch ein Lenkungsgremium von EU-Kommission und kanadischer Regierung an allen Parlamenten vorbei geändert oder verbindlich interpretiert werden.

Es ist jedenfalls der erste Handelsvertrag der EU, der Investitionsgerichte vorsieht. Vor diesen können ausländische Investoren die Vertragsstaaten in einer Paralleljustiz verklagen, wenn sie ihre zukünftigen Profiterwartungen durch Gesetzgebungen eingeschränkt sehen. Zugleich wird der Spielraum für eine Gesetzgebung zugunsten des Gemeinwohls erheblich eingeschränkt. CETA sieht als Paralleljustiz ein öffentlich legitimiertes Investitionsgericht mit von den Vertragsparteien ernannten Richtern und eine Berufungsinstanz vor.

Was das bedeutet, zeigt das am Vattenfall fühlt sich durch den deutschen Atomausstieg enteignet und verlangt von Deutschland nicht weniger als 4,7 Milliarden Euro. Das ist ein horrender Betrag, mit dem sich Vattenfall über Entscheidungen eines demokratisch gewählten Parlaments hinwegsetzen würde. Auch die Gerichtskosten dieses schon lange andauernden Streits werden auf 9 Mio.

Zwar hat Vattenfall auch vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den deutschen Staat geklagt, räumt aber dieser Beschwerde kaum Erfolgschancen ein, da das Gericht bisher nur enteigneten Privatbürgern schützenswerte Grundrechte einräumt, nicht aber einem Unternehmen, zumal wenn es sich - wie Vattenfall - im Eigentum eines ausländischen Staates befindet.

Und so versucht es Vattenfall mit der Paralleljustiz. Die berüchtigte "Zombieklausel" in Kapitel 30 sieht für den unwahrscheinlichen Fall einer Kündigung des Vertrags vor, dass die Klagerechte für Investoren noch weitere 20 Jahre erhalten bleiben. Ein "Forum für die Zusammenarbeit in Regulierungsfragen" aus nicht-gewählten Beamten soll laufende oder zu erwartende Regulierungsvorhaben daraufhin prüfen, ob sie Handelsinteressen beeinträchtigen könnten.

Durch die vertraglich vorgesehene Einladung von Interessenvertretern können angeblich "handelsverzerrende" Gesetzesvorhaben verzögert oder aus dem Verkehr gezogen werden, noch bevor Parlamente und Öffentlichkeit sich damit auseinandergesetzt haben.

Die neoliberalen Globalisierer haben längst noch nicht aufgegeben und scheren sich um die wachsenden Proteste der Bürger Europas verdammt wenig. Merken Gabriel und Co. Mit wie viel Blindheit ist diese Gattung von Sozialdemokratie geschlagen? Vorschau auf den 5. Die Bundesregierung bereitet derzeit den 5. Armuts- und Reichtumsbericht vor, der erscheinen soll, aber schon im Entwurf zwischen den Ministerien kursiert.

Das Problem dieser Berichte ist stets dasselbe: Wer reich geboren werde, werde ziemlich sicher noch reicher sterben. Dies dürfe aber nicht so bleiben, sonst entwickele sich "ganz oben und ganz unten eine neue Kastengesellschaft".

Die Entwicklung einer "Kastengesellschaft" nur in die Zukunft zu projektieren, ist bereits eine der vielen Lügen zu denen die Politik gerne greift. Sehr viele Kinder sind davon betroffen und gleichzeitig ihrer Aufstiegschancen beraubt. Die Zahl der wohnungslosen Personen, ein besonderer Ausweis von Armut, nimmt seit stetig zu Abb. Erstmals soll die Situation der in der Regel besonders schweigsamen Reichen besonders ausgeleuchtet werden.

Die Zahl bezieht sich allerdings auf , Datum des letzten Mikrozensus; aktuellere Statistiken liegen nicht vor.

Besonders erhöht hat sich die Anzahl der Steuerpflichtigen, die dem Finanzamt Einkünfte von mehr als einer Million Euro angeben. Für den Regierungsbericht wurden erstmals ausgesuchte Hochvermögende mit einem frei verfügbaren Geldvermögen von mindestens einer Million Euro befragt. Vier von fünf haben von Erbschaften oder Schenkungen profitiert, mit einer Gesamtsumme von im Durchschnitt drei Millionen Euro.

Das zeigt, wie stark Erbschaften, die in Deutschland relativ niedrig besteuert werden besonders im Fall von Unternehmenserben , bei der Vermögenskonzentration mitwirken. Zwei Drittel teilten mit, sie würden lieber spenden als höhere Steuern zu berappen. Tatsächlich haben sie nach eigenen Angaben im Durchschnitt jedoch nur 5. Die Verteilungsexpertin Judith Niehues hat die Einkommensdaten mit amtlichen Steuerdaten abgeglichen: Wer als Single mehr als 2.

Doch die meisten, die in diesen Kategorien liegen, zählen sich gar nicht dazu. Es gibt nämlich die reale Einkommensverteilung, und es gibt eine gefühlte Einkommensverteilung. Beides hat nicht viel miteinander zu tun. Vor allem Besserverdiener wollen oft nicht glauben, dass sie genau das sind: Die Statistiken und die Gefühle klaffen so weit auseinander, dass die politische Debatte über Ungleichheit voller Widersprüche steckt.

Es ist, als diskutierte man mit Schizophrenen. Selbst was sie wirklich zu wissen glauben, ist oft falsch. Mit dieser Ausstattung gehört man überall auf der Welt zu einer kleinen - überdurchschnittlich wohlhabenden - Elite. Doch fragt man diese Menschen, wo sie sich im Spektrum zwischen Arm und Reich einordnen, sehen sie sich fast alle in der Mitte der Gesellschaft.

Fast 60 Prozent dieser Doppel-Immobilienbesitzer glauben sogar, sie gehörten zur ärmeren Hälfte. Nach der amtlichen Definition für Reichtum im Armuts- und Reichtumsbericht gilt als reich, wer das Doppelte des mittleren, bedarfsgewichteten Einkommens zur Verfügung hat. Danach beginnt Einkommensreichtum bei einem monatlichen Netto von etwa 3. Das ist der Wert für einen Single, bei einem Paar sind es mindestens 4. Bei einer Schwelle beim Dreifachen des mittleren, bedarfsgewichteten Einkommens sind es bei einem Single 4.

So viel haben nur noch eineinhalb Prozent der Bevölkerung Abb. Auch die meisten Armen schätzen ihre Position im Einkommensgefüge falsch ein.

Überall ergab sich das gleiche Muster: Die Reichen halten sich für ärmer, als sie sind, und die Armen für reicher. Offenbar neigen alle Menschen dazu, sich zur Mittelschicht zu zählen. Entsprechend verwirrt ist die Diskussion um eine Umverteilung. Bei einer repräsentativen Befragung in Deutschland gaben 83 Prozent der Teilnehmer an, sie seien für mehr Umverteilung. Auch die meisten Besserverdiener waren dafür - allerdings in der Überzeugung, sie stünden in der Einkommenshierarchie nicht besonders weit oben.

Klärte die Forscherin Engelhardt sie über den Irrtum auf und sagte ihnen, dass sie die Umverteilung mitfinanzieren müssten, änderten sie schlagartig ihre Meinung: Er fragte Bundesbürger, ob Deutschland den Krisenländern in Europa finanziell helfen solle. Eine Mehrheit stimmte zu. Auf die Nachfrage, ob sie bereit wären, dafür eine Solidaritätsabgabe zu zahlen, schwand die Zustimmung rapide. Aus der Arbeit verdrängt. Die deutsche Arbeitsmarktberichterstattung überschlägt sich derzeit mit positiven Nachrichten, wobei nicht wenige Meldungen mindestens teilweise statistisch getürkt sind.

Das eigentliche Problem aber ist die Zukunft der Arbeit. Wie in allen bisherigen Entwicklungen einer neoliberalen Globalisierung gehen uns die USA auch hier voraus. Sie haben auch die Produktivität durch einen starken Einsatz von Automaten vorangetrieben. Die Bundesregierung versucht seit Längerem, die Arbeitnehmer mit Warnungen vor Altersarmut und für die Zukunft drohenden weiteren Rentenkürzungen so lange wie möglich am Arbeitsmarkt zu halten.

Zum ersten Mal hat das Bundesarbeitsministerium jetzt Zahlen vorgelegt, wie sich das Rentenniveau, also das Verhältnis der Rente nach 45 Jahren Arbeit zum Durchschnittseinkommen, nach entwickeln wird.

Die Pressionen haben dazu geführt, die Arbeitnehmer trotz hoher Belastungen verstärkt von der Frühverrentung abzuhalten. Dennoch ist die Zahl der Frührentner immer noch hoch. So zeigen sich am deutschen Arbeitsmarkt in der Frühverrentung deutliche Spuren eines Auswanderns aus der bezahlten Arbeit.

Immer mehr Männer im besten Arbeitsalter von 25 bis 54 Jahre steigen dort aus der Arbeitswelt aus und geben die Suche nach Arbeit auf.

Nach Rezessionen erreichte die Beschäftigung dieser Männer fast immer nicht mehr den Stand vor der Rezession. Ein erheblicher Teil der ausgeschiedenen Männer kam also nicht mehr in den Arbeitsmarkt zurück.

Sollte sich der Trend so fortsetzen, so wären zur Mitte des Jahrhunderts bereits fast ein Viertel aller Männer in dieser Altersgruppe nicht mehr in Arbeit Abb. Arbeit hat für diese Männer offensichtlich viel an früherer Attraktivität verloren.

Dazu beigetragen hat bei gering qualifizierten Männern das niedrige Lohnniveau, das unter oder wenig über den Sozialleistungen liegt. Nicht feststellbar ist diese Entwicklung der Verdrängung aus dem Arbeitsmarkt bei Migranten, die mit den Arbeitsverhältnissen in ihren Heimatländern vergleichen und auch schlecht bezahlte Arbeit dann noch attraktiv finden, wo das bei amerikanischen Männern ohne Migrationshintergrund nicht mehr der Fall ist. In Deutschland ist eine solche Entwicklung noch nicht feststellbar.

Allerdings finden HartzEmpfänger nur zu sehr kleinen Teilen wieder in den Arbeitsmarkt zurück, und ihre Zahl liegt immerhin um 6 Mio. Der neu eingeführte Mindestlohn ist zu niedrig, um Arbeit wirklich attraktiv zu machen, und erheblich unter dem Niveau mehrerer westeuropäischer Länder Abb.

Sollte der Mindestlohn so niedrig bleiben und sollten sich zudem die neuerdings zahlreich zugewanderten Migranten als Lohndrücker verhalten, so könnten auch in Deutschland mehr Menschen die Suche nach Arbeit aufgeben. Hinzu kommt noch der Druck aus der weiter fortschreitenden Automatisierung.

Die Mauer gegen Flüchtlinge halten Helfer für Geldverschwendung. Doch die französische Regierung igelt sich lieber ein. Im Text wird dann suggeriert, die französische Regierung baue die Mauer an der Autobahnzufahrt zum Hafen von Calais in eigener fremdenfeindlicher Absicht und hätte Angst vor den Flüchtlingen. Die Mauer sei bereits in allen Köpfen der Franzosen.

Geht es auch eine Nummer kleiner? Die Mauer als ein französisches Projekt darzustellen, ist in dieser Verkürzung einfach eine Lüge. Daher ist es auch die britische Regierung, die den Bau der wenige Kilometer langen Mauer entlang der Autobahnzufahrt finanziert. So wird der angeblich fremdenfeindliche Mauerbau der für die ZEIT noch nicht beendeten positiven deutschen Willkommenskultur gegenüber gestellt. Das ganze wird dann noch polemisch überhöht, indem ausgerechnet dieses deutsche Medium am Ende des Artikels den Franzosen den vergeblichen deutschen Bunkerbau bei Calais vorhält: Heute igelt sich Frankreich selber ein.

Sollen unsere Nachbarn wirklich daran erinnert werden? Leben in der Scheinwelt des Medien-Simulators. Piloten werden seit einigen Jahren im Simulator trainiert.

Auch die meisten Menschen beziehen ihre Informationen über den Zustand ihrer Umgebung bis hin zu dem der Welt aus dem Simulator. Das sind die Medien in jeder Form von den Abendnachrichten bis zur Tagespresse und dem, was sie am Internet aufschnappen können. Die Abbildung unserer Welt über die Medien ist längst perfektioniert und kann je nach Ausrichtung praktisch jede Welt vortäuschen.

Korrekte Information ist selten. So hat sich eine neofeudale Oberschicht von Superreichen etabliert, die durch löchrige Steuergesetze nicht daran gehindert wird, ihr Milliardenvermögen quasi abgabenfrei zu vererben. Wir leben in einer Klassengesellschaft.

Einer Klassengesellschaft, in der es immer mehr Sache jedes Einzelnen ist, für sein Leben, sein Überleben zu sorgen - obwohl die Ressourcen dafür kaum ausreichen. Unter den Nachrichtenportalen befinden sich im Ranking die Medienkonzerne wieder an der Spitze:





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