Neuer Ratingagentur für Europa droht Scheitern

Erste Ansätze der EU zur Regulierung von Ratingagenturen starteten schon lange vor der mit der Aufsicht der Ratingagentur befasst sein darf und der die Rechte der Verdächtigen wahren sowie später den Aufsehern über den Fall berichten soll. Sowohl Rat als auch Parlament wollen, dass die Zusammenarbeit mit den anderen, geplanten ab EU-Aufsichtsbehörden für Banken (European .

Erst regt man sich darüber auf, dass private [ Die Ratingagenturen würden auch nicht immer genau dann Staaten herabstufen, wenn die Politik nach Lösungen für diese Länder suche. Jede neue Arbeit ist ein Los! Hinzu kommt, dass die Inanspruchnahme der Ratingagenturen für die Anleger wesentlich kostengünstiger ist als eine anderenfalls selbst vorzunehmende Risikoanalyse. Definitorische Grundlagen Um auf die regulatorischen Spezifika dieser komplexen Materie eingehen zu können, ist es zunächst unabdingbar den Ratingbegriff zu erläutern.

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 · Der Streit um die Ratingagenturen spitzt sich zu. Bundesregierung und EU drohen damit, die Regulierung für die Bonitätsprüfer zu xplornetsucks.info: Martin Greive.

Ein Grund dafür könnte laut EU-Kommission sein, dass die Ratingagenturen in einem oligopolistischen Markt tätig sind, der nur wenige Anreize für Wettbewerb in Bezug auf die Qualität der Ratings bietet. Die mitunter schlechte Qualität der Ratings von strukturierten Finanzinstrumenten hat erheblich zur derzeitigen Krise beigetragen. Auch hat sich gezeigt, dass die Kommunikation der Ratingagenturen mit den Nutzern der Ratings mangelhaft war. Folglich hat das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Leistung der Ratingagenturen und die Verlässlichkeit von Ratings gelitten.

Die EU-Kommission hat deshalb eine Verordnung vorgelegt, die ein Registrierungsverfahren vorsieht, das die Tätigkeit von Ratingagenturen kontrollieren soll. Nachdem der Wirtschaftsauschuss des Parlamentes sich auf dieser Grundlage eindeutig für strengere Regeln ausgesprochen hatte, einigten sich Parlament und Ministerrat auf einen Kompromiss, der vom Parlament angenommen wurde.

Nun muss nur noch der Ministerrat seine Zustimmung geben. Dieser ist dann für die Registrierung der Rating-Agenturen zuständig. Der CESR soll dann die nationalen Behörden benachrichtigen, diese sind letztendlich dann für die Überwachung zuständig. Die Behörde ist zudem für die Veröffentlichung der Daten und Bewertungskriterien der Agenturen zuständig, die diese im Zuge der Registrierung offenlegen müssen. Längerfristig soll eine europäische Aufsichtsbehörde geschaffen werden, die sich aus Mitgliedern aller 27 Mitgliedsstaaten zusammensetzt.

Dort sollen Informationen ausgetauscht und Aktivitäten koordiniert werden. Dies soll nur ein erster Schritt eines europäischen Aufsichtssystems sein. Bis soll die EU-Kommission weitere Vorschläge dazu unterbreiten. Um den Interessenkonflikten zwischen Ratingagentur und zu bewertendem Unternehmen vorzubeugen, sieht die neue Verordnung ein Rotationssystem auf individueller Basis vor. In einem bestimmten zeitlichen Abstand müssen die Mitarbeiter der Ratingagenturen dann die von Ihnen bewerteten Unternehmen wechseln.

Die Agentur muss darüber wachen, in einem geeigneten Abstand das zu bewertende Unternehmen wechselt. Das Parlament hat sich in den Verhandlungen für diese individuelle Rotation stark gemacht, da eine Team-Rotation die Arbeit der ganzen Agentur beeinträchtigen könnte.

Zudem regelt die Verordnung den Umgang mit Ratings, die von nicht-europäischen Agenturen vorgenommen wurden. Roland Berger geht demnach nicht mehr davon aus, Millionen Euro Startkapital für den Aufbau des Prestigeobjekts zusammenzukriegen.

Viele potentielle Geldgeber hätten angezweifelt, ob das Investorenzahlmodell funktionieren könne, zitiert die "FTD" einen Brancheninsider. Es tauche immer wieder auf, sei aber noch nie gesehen worden. Der Verband habe in Brüssel ein Papier eingereicht, der das Oligopol im Ratingmarkt als "ein natürliches" bezeichnet habe. Anstelle der Emittenten, die Wertpapiere begeben, sollten die Investoren für Ratings bezahlen. So hätten die Agenturen keinen Anreiz mehr, sich mit übertrieben guten Noten Aufträge zu sichern.

Als problematisch galt jedoch von Anfang an die Nähe der geplanten Ratingagentur zur Politik. Die Berger-Pläne sahen zwar ein Stiftungsmodell vor, bei dem insgesamt 30 Investoren aus der Finanzbranche jeweils zehn Millionen Euro beisteuern sollten.

Angesichts des mangelnden Interesses soll die Unternehmensberatung laut "FTD" zuletzt aber auch in Berlin wegen einer möglichen Unterstützung vorgefühlt haben. Im Gespräch seien Einnahmen aus einer möglichen Finanztransaktionsteuer oder einer Zwangsabgabe der Wirtschaft gewesen.

Deutsche Politiker zeigten sich enttäuscht über das drohende Aus. Die Finanzmärkte bräuchten dringend eine Ratingagentur, welche die Situation in Europa verstehe. Eine kleine Gruppe Frankfurter Finanziers solle zumindest so viel Geld bereitstellen, dass die Idee weiterverfolgt werden könne.

Diskutieren Sie über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1. Von wegen Regulierung und Stärkung der Unabhängigkeit Europas. Glaubt wirklich jemand, eine Rating Agentur am Gängelband der europäischen Politik hätte eine Chance?





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